Die SAARBRÜCKER ZEITUNG schreibt:
Ohne Musik und ohne Hemmungen:
Der Comedian Kaya Yanar eröffnete am Freitag die „Neunkircher Nächte“
Kaya Yanar sei der Mesut Özil der deutschen Comedy, sagte Peter Bierbrauer, Geschäftsführer der Kulturgesellschaft, als er die 780 Zuschauer in der ausverkauften Gebläsehalle zum Auftakt der Neunkircher Nächte begrüßte. Einen Ball, den Yanar umgehend zurückspielte, als er um 20.30 Uhr auf die Bühne trat. „Ich dachte, Özil sei der Yanar des deutschen Fußballs.“ (…)
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Ohne Bühnenbild, ohne Kostüm, ohne Musik und ohne Hemmungen zeigte Yanar in den folgenden zwei Stunden, warum dem Vorreiter multikultureller Comedy trotz vieler Nachahmer kaum einer das Wasser reichen kann. (…)
Mit viel Sprachwitz, feiner Mimik und Gestik stellte er alle Kulturen gegenüber und verwies mit humoristischer Beobachtungsgabe auf Unterschiede und Parallelen, ohne ins Boshafte zu driften. (…)
Als Kaya Yanar dann nach einer frenetisch geforderten Zugabe von der Bühne ging, hatte sich das Publikum erhoben und bedankte sich mit viel Applaus für zwei Stunden beste Unterhaltung.
Die SAARBRÜCKER ZEITUNG schreibt:
Soul mit starker Stimme:
Cassandra Steen überzeugt bei den Neunkircher Nächten
(…) In rotes Licht gehüllt steht sie da und füllt mit ihrer Stimme die Mauern der Neunkircher Gebläsehalle mit derart viel Soul, dass es den knapp 500 Besuchern einen Schauer über den Rücken jagt. (…)
Sie kommt ohne große Gesten und verschwenderische Plattitüden aus und lässt zwischen den Titeln nur wenige Worte fallen. (…)
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Die gebürtige Stuttgarterin überzeugt einzig und allein mit ihrer Stimme. Fast scheint es so, als sei es ihr unangenehm, das Publikum bei „Glaub ihnen kein Wort“ zum Mitklatschen zu animieren (…)
Als der Abend gegen 23.30 Uhr mit dem Hit „Stadt“ endet, hat sich längst jeder von seinem Sitz erhoben und singt die Zeilen „Ich bau’ ne Stadt für Dich, aus Glas und
Gold und Stein“ mit.
Die SAARBRÜCKER ZEITUNG schreibt:
Ovationen für ein Urgestein des Jazz:
Klaus Doldinger und Passport begeisterten in der Neunkircher Gebläsehalle
Ein zufriedenes Lächeln stellte sich beim Gros der gut 600 Besucher ein, als Klaus Doldinger am Freitagabend pünktlich um 20.30 Uhr die Bühne der Neunkircher Gebläsehalle betrat. Und er sollte noch für gut 150 Minuten anhalten, dieser Zustand der absoluten Zufriedenheit unter den Jazz-Fans (…)
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Mit seinen 74 Jahren vermittelte der Grand-Seigneur der deutschen Jazz-Szene noch immer eine enorme Spielfreude, die sich auch am Freitag im Handumdrehen aufs Publikum übertrug. (…)
Von seinem Freund, dem in Neunkirchen geborenen Filmproduzenten Günter Rohrbach (Das Boot) richtete er Grüße aus, bedankte sich für die Einladung und gratulierte den Neunkirchern zu „dieser wunderbaren Halle, in der eine tolle Akustik herrscht“. Von Starallüren keine Spur. (…)
Das Publikum in Neunkirchen war einmal mehr hingerissen und feierte die Band minutenlang mit stehenden Ovationen.
Die SAARBRÜCKER ZEITUNG schreibt:
Durchgebuttert mit Horst Lichter
TV-Koch mit „Sushi ist auch keine Lösung“ bei „Neunkircher Nächte“
(…) 780 Besucher waren in die Gebläsehalle gekommen, wo der TV-Koch, Comedian und selbst ernannte Butterpapst Horst Lichter mit seinem Programm „Sushi ist auch keine Lösung“ zu Gast war. (…)
Auch Veganer und Vegetarier nahm sich Lichter vor, der von sich selbst behauptet, er habe eher ein Radio- als ein Fernsehgesicht. Zwar würden Vegetarier keine Falten bekommen, dafür würden diese im Alter welken. (…)
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Zwar konnte er sich weitere Seitenhiebe gegen seine TV-Kollegen nicht verkneifen (…) aber auch sich selbst nahm er oft genug mit typisch rheinischem Humor auf die Schippe. (…)
Ab und an ging der 48-Jährige dazu sogar an den Herd, wo er seiner Vorliebe für Butter und Sahne alle Ehre machte. (…)
Aus den versprochenen neun Gängen inklusive einer mit Ochsenschwanzparfait gefüllten Taubenzunge wurden dann jedoch nur Bratkartoffeln und Gurkensuppe. Davon durften die Besucher allerdings kosten, als sie sich nach 23 Uhr auf den Heimweg machten.
















